TIPPS UND TRICKS - Kleingaertnerverein SZ-Kniestedt

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TIPPS UND TRICKS
Hallo liebe Gartenfreunde!


Zu allererst wünscht der gesamte Vorstand unseres Vereines alles Gute im neuen Jahr!


Ein so mancher Gartenfreund sprach mich an, ob ich nicht einmal ein paar Tipp´s auf unserer Homepage veröffentlichen könnte .


Somit kam die Idee dieser Sparte auf.


Ich selbst bin sozusagen „Selbstversorger“ und pflanze daher jedes Jahr an, was mein Herz begehrt.
Nun pflanze ich aber nach „Altbewährtem“ an. - Nämlich der Mischkultur.


In der folgenden Sparte stelle ich ganz einfach Euch meine Arbeiten im Garten vor. Das muss ja nun nicht immer mit dem übereinstimmen, was Ihr an Arbeiten bzw. von den Pflanzen her habt.


Solltet Ihr dennoch Fragen haben, so stehe ich Euch als Fachberaterin gerne zur Verfügung.


Januar


Ein verbreiteter Irrglauben ist, dass es im Januar im Garten nichts zu tun gäbe.
Dem kann ich nur widersprechen!


Ihr wollt doch reichlich Äpfel und Birnen ernten; oder?!


Nun ist die richtige Zeit, unsere Kernobstäume  Apfel und Birne zu schneiden.


Dabei gilt zu beachten:


Ein frostfreier Tag  ist der ideale Zeitpunkt, um Obstbäume mit dem richtigen Schnitt zu verjüngen. Auch junge Bäume brauchen einen Rückschnitt.


Die richtige Schnitt-Technik:

Beim Schneiden ist es wichtig, dass der Trieb möglichst dicht am sogenannten Astring entfernt wird.
Damit Wunden schnell wieder zuwachsen und um Faulstellen zu vermeiden, ist die richtige Schnittführung sehr wichtig. Geschnitten wird kurz über einer nach außen weisenden Knospe, damit der Trieb gen Licht wächst. Wer ganze Äste entfernen möchte, sollte diese eng am Stamm "auf Astring" beziehungsweise knapp über einer Verzweigung schneiden. So kann das Wundgewebe gut heilen. Generell gilt: Nicht schnippeln, sondern gezielt, aber nicht zu viel schneiden. Durch den Schnitt sollten keine Astgabeln entstehen, da sich hier Wasser sammelt und Fäulnis entstehen kann.
Wunden werden in der Regel nicht mehr mit Verschlussmittel bestrichen, seitdem bekannt ist, dass die Feuchtigkeit unter der Schicht Pilzwachstum fördern und so beispielsweise Obstbaumkrebs entstehen kann. Bei Wunden mit einem Durchmesser über zehn Zentimeter kann der äußere Rand mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden.


Wie werden Obstbäume geschnitten?:


Obstbäume sollten die Form einer Pyramide haben: oben schmal und nach unten hin breiter. So gelangt ausreichend Licht an die unteren Teile des Baumes. Beim Schnitt ist es wichtig, die richtigen Äste auszuwählen:
  • direkt über (etwa fünf Millimeter) einer nach außen wachsenden Knospe, man nennt diese Schnitttechnik "ableiten"
  • nach innen wachsende Äste, die andere Äste stören, sie bilden ohnehin kaum Blüten
  • deutlich nach unten hängende Äste, sie werden zu schwer und können schwere Früchte nicht mehr tragen
  • sich überkreuzende Äste; sie scheuern aneinander und können sich gegenseitig verletzen
  • steil nach oben wachsende Äste (sogenannte Wasserschosse)
  • Äste, die schon viele Jahre Früchte getragen haben
  • Teile der Baumkrone, um Raum für Luft und Sonne zu schaffen
  • Totholz


Junge Obstbäume schneiden:



Junge Obstbäume sollten nicht zu verzweigt wachsen und nur wenige Triebe haben. Ideal sind ein gerader Mitteltrieb und drei bis vier weitere Leittriebe. Überflüssige Triebe werden bis zum Astring abgeschnitten. Die Leittriebe sollten nach außen weisen und sich um den Mitteltrieb gruppieren. Die Leittriebe werden lediglich gekürzt und sollten am Ende alle in etwa dieselbe Länge haben. Der Mitteltrieb wird ebenfalls gekürzt, sollte aber etwa 15 Zentimeter länger bleiben als die Leittriebe.


Das richtige Werkzeug:



Für einen perfekten Schnitt ist gutes und vor allem scharfes und sauberes Werkzeug wichtig, damit die Bäume so wenig wie möglich verletzt werden. Benötigt wird eine kleine Gartenschere, die Zweige bis zu circa 1,5 Zentimeter Stärke schneidet. Dickere Äste werden mit einer Säge oder einer Astschere gekappt, am besten mit einem Modell, das eine Teleskopverlängerung hat - so kann man zumindest bei kleineren Bäumen auf eine Leiter verzichten. Die großen Äste am besten mit einer Bügelsäge oder alternativ einer Stichsäge entfernen.


Ich selbst empfehle die „Felco 2“.
In der Anschaffung zwar erst einmal etwas hochwertig, aber wer sie hegt und pflegt, dem ist sie ein Leben lang treu!!!
Auf dieser Seite möchten wir gute und wichtige Tipps und Tricks zum erfolgreichen Gärtnern im Schrebergarten vermitteln. Hier haben aber auch alle Gartenliebhaber/innen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit allem, was so im Klein- und Hausgarten wichtig ist, zu teilen. Und natürlich sind auch div. Berichte von echten Garten-Profis dabei!

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